Nichts scheint so zu sein was es vorgibt zu sein

Nichts scheint so zu sein was es vorgibt zu sein
Das war alle nur ein Traum


Wir waren auf einer Party, es war ziemlich voll und laut. JiBé war jede Sekunde neben mir. Ich kann nicht verleugnen, dass es sehr einengend war. Egal wo ich hin ging er war stets an meiner Seite.
Ich erkannte viele Freunde die ich mir in Deutschland gemacht habe. Tim ist so groß geworden, dass ich ihn kaum wiedererkenne und Daniel hat diese gewissen Gesichtszüge bekommen, die aus ihm nun ein Mann machten. Mein Paulchen war natürlich auch da.
Ich stürzte mich sofort in die Arme meiner Freunde und verspürte JiBés Blick hinter mir der mir wieder Schuldgefühle hervorruft, wenn er in irgendeiner Situation ist in der er Niemanden kennt und ich ihn dann kurzzeitig alleine lasse ist er dann wieder sauer.

Die Party ging ihren normalen Lauf, jeder amüsierte sich und alles verlief problemlos.
Doch irgendetwas intrigierte mich seit kurzem, meine Freunde änderten ihren Blick, als würde gleich irgendetwas passieren, doch ich konnte nicht erahnen wieso sie diesen Blick hatten oder warum die ausschließlich mir gewidmet waren.
Ich lief durch die Menschenmasse um raus zu gehen um eine Kippe zu rauchen. Natürlich nicht ohne den Tanzbein rhythmisch zu schwingen, und vergessen wir nicht JiBé der mittlerweile die Form meines Schatten sich aneignete.

Er stand vor mir, doch es konnte nicht sein. Ich hielt inne für einige Sekunden, es kam mir vor wie eine Ewigkeit. Doch er war es! Er stand vor mir und sah mir tief in die Augen, alles was ich mir jemals erträumte ist in Erfüllung gegangen.
Mein Hirn war blockiert, ich war emotional überfordert... Ich rannte raus.

Irgendwie wünschte ich mir, dass er mir hinterherrennen würde, andererseits hätte er jeden Grund um in die andere Richtung zu Flüchten.
Doch in diesen leeren Straßen, die von der Dunkelheit der Nacht überflutet waren, hörte ich schnelle Schritte die in meine Richtung führten. Ich hielt mich seitlich an einem Auto, versteckt, um sehen wer mir gefolgt war. Groß war meine Endtäuschung als ich sah, dass es JiBé war.
Ich wollte alleine sein, ich wollte niemanden bei mir haben und vor allem nicht ihn, der der immer neben mir ist.
So versuchte ich wegzurennen, ohne dass er mich sieht, doch das war vergebens. Jemand hätte mich warnen sollen, dass wenn ich JiBé als Freund nehme ich ihn geliefert bekomme mit einem *NNF-Such-/auffindradar. Also, wer hätte es gedacht, er fand mich und wir gingen wieder zurück zur Party. Während er mich durchlöcherte was es sollte abzuhauen und mich zu verstecken, ob er das Problem sei und dass ich komisch sei und er sich in seiner selbstbemitleidenden, alles negativierenden , egozentrischen und alle hassen mich Stimmung brachte, hatte ich nur einen Gedanken im Kopf...
War er es überhaupt? Und wenn ja, hatte er mich gesehen? Natürlich sah er mich, er hatte mir immerhin direkt in die Augen gesehen. Was wenn das Alles nicht echt war und ich einfach zu viel geraucht oder getrunken hatte, was wenn ich wieder eine Halluzination hatte, nur dieses Mal etwas was ich von Herzen aus liebte.

Die Party ging zu Ende, und ich gestand mir ein, dass das alles nicht echt gewesen ist und dass es einfach nicht möglich ist ihn irgendwo auf irgendeiner Party zu treffen.
Schade. Ich erinnerte mich so sehnsüchtig an seine Augen, die so dunkel sind, dass ich nur allzu gerne in sie versinke. An seine Hände, wie sie mich berührten und es in mich kribbelte. Seine Stimme, die ich hören will, was würde ich nicht geben um seine Stimme zu hören. Und seine Haare, er meinte sie seinen ausgefallen und es sei unattraktiv, doch er sieht nur noch männlicher aus. Wie sehr ich gewünscht hätte meine Halluzination sei Wahrheit.

JiBé sitzt neben mir und weiß nicht was tun, obwohl er mit seinen Freunden reden könnte, bevorzugt er eher in meiner sehr nahen Gesellschaft zu sein während ich mich mit Tim unterhalte.

Irgendwie bekomme ich dieses Gefühl wieder, ich schau mich um, detailliere jedes kleinste Objekt im Raum. Ein Gefühl das ich vorhin schon hatte, es fühlt sich an als würde man mich beobachten, aber gleichzeitig ist es warm in mir.
Ich habe mich nun bis zur Treppe nahe dem Ausgang durchgeschaut.
Da ist er.
Er sieht mich an als würden wir uns nicht kennen. Ich kann kaum noch atmen, er ist es wirklich, ich habe also nicht halluziniert, es war alles wahr! Aber sein Blick ist als ob er mich nicht kennen würde.
Und während ich ihn anstarre fühle ich mich alleine, der den ich liebe, den ich immer geliebt habe, er erkennt mich nicht. Ich spüre wie sich die Tränen in meinen Augen sammeln und meine Sicht ganz verschwimmt. Es fängt an richtig weh zu tun in der Brust und ich muss mich zurückhalten zu weinen um noch ein bisschen Würde zu behalten. Der Junge den ich mit 16 Jahren kennenlernte, den ich habe gehen lassen, aber niemals vergessen konnte oder wollte. Meine Hoffnungen ihn wieder zu erobern sind nun endgültig zerstört. Meine Vorstellungen mit ihm glücklich zu werden sind dahin. Ich will nur noch sterben, denn er war MEIN richtiger...

Plötzlich lächelt er mich an. In meinem Kopf geht alles drunter und drüber, ich verstehe nichts mehr. Was hat es zu bedeuten? Erkennt er mich jetzt oder lächelt er nur weil ich ihn seit bestimmt 5 Minuten fixiere? Er steht auf und geht raus.
Ich will ihn folgen, doch alleine. Und mit Mr. Schatten ist es eher schwer. Ich sagte JiBé ich wöllte alleine sein, wohlwissend dass es gleich wieder zum Thema führen würde was ER wieder falsch gemacht hätte und das ich keinerlei Bemühungen machen würde damit er sich besser fühlen kann. Aber das war mir egal! Ich sagte ihm: „ich geh raus, ich brauch frische Luft, ALLEINE!“ Er fing an zu reden doch ich hörte ihm nicht zu und lief an ihm vorbei. Ich war hypnotisiert von der Stimme die von außen kam. Sie zog mich in ihren Band.

Da stand er, aufrecht, und unterhielt sich mit Paul.
Ich lief auf ihm zu. Mein Herz schlug so fest, ich dachte meine Brust würde brechen. Meine Hände waren feucht und zittrig, und meine Knie wie aus Gummi, es fühlte sich an als wär ich gelähmt, und man mich bitten würde zu laufen.
Nach und nach, nein, eher Schritt für Schritt verschwand alles um mich und es blieb nur noch ihn. Umso mehr ich mich näherte, desto stärker wuchs die Angst in mir das er mich abweisen könnte.
Er sah mir zu wie ich auf ihn zu kam. Er lächelte.
Ich stand nun vor ihm.
Ich legte meine Hände um seinen Nacken und küsste ihn.
Seine Lippen waren so weich und geschmeidig wie damals. Es fühlte sich richtig an, es war so unbeschreiblich richtig, so als hätte es nie anders sein sollen, als wären wir aufeinander abgestimmt und als ob es unsere Bestimmung sei beieinander und miteinander zu sein.
Diese wunderschöne Wärme in mir, begleitet von Glücksgefühlen. Ich war im Einklang mit allem. Man sagt, man soll dann aufhören wenn es am schönsten ist, dem stimme icheigentlich zu. Hätte ich in meinem Leben mir aussuchen sollen an welchen Moment ich sterben wollen würde, dann wär es dieser.
Ich war in den Armen von meinem Casanova...


Und dann, wachte ich auf, eine Träne lief mir über die Wange, die Enttäuschung von Angesicht zu Angesicht die grausame Realität gegenüber zu stehen und sich zu sagen, das war alles nur ein Traum...







*NNF: Müsst ihr nicht verstehen, vielleicht eines Tages werdet ihr es...

# Posted on Tuesday, 18 August 2009 at 9:15 AM

Ein lebensändender Blick

Ein lebensändender Blick
Ein lebensändernder Blick

Ich schaue mich um und da ist er!
Obwohl, hmmm er ist so weit weg, und ich bin hier, in Frankreich. Das kann er nicht sein...
Aber er sieht ihm so ähnlich.
Mein Herz rast und ich fange an meine Trauer zu spüren die in mir hoch kommt. Er fehlt mir so sehr. Was ist nur los mit mir?!

Ich weiß noch, damals, als ich noch jung und knusprig war... (Lach mich weg)
Als ich ihn das erste Mal sah...

Uchhhh, ich komm noch zu spät!!!!
Schnell, schnell, schnell!
Ich hab doch keine Ahnung wo ich hin muss, diese blöde Schule ist viel zu groß für mich.
Ok, nun soll ich jetzt klopfen oder gleich rein (?!), lieber klopfen und dann rein.
Überall nur Mädchen...
Ohje , gut das ich mich sooo gut mit Mädchen verstehe und dann bin ich auch noch die einzige Gothic...
Aber Moment mal.

Da saß er, auf einem Tisch weit hinten in der Ecke. Ein Junge, Gothic oder Metaler.
Ich setzte mich neben ihm hin. Er zog mich in seinen Bann, ich musste nahe ihm sein.
Wir wurden alle nacheinander aufgerufen doch ich musste gehen bevor ich seinen Namen hören konnte. Ich musste wissen wer er war und wo er wohnt, alles, ich sehnte mich nur noch nach seiner Nähe.
Da das nur die Vorentscheidungen waren für die Eintritte in die Klasse, war es nicht einmal sicher dass ich ihn jemals wiedersehen würde.
Etwas geknickt ging ich zu den Bussen und wartete auf meinem Bus.

Einige Tage später erhielt ich die Zusage, und einige Wochen später fing die Schule an.
Ich war aufgeregt, ich wollte wissen ob er auch da sein würde.
Als ich den Fuß in die Klasse setzte waren meine Hände nassgeschwitzt ich war mir sicher ihn hier vorzufinden, und so war es auch. Ich setzte mich neben ihn hin und war überwältigt von dieser Zufriedenheit. Als hätte ich irgendwas Großes absolviert, ich war stolz auf mich schnell genug gewesen zu sein und stolz darauf, dass ich mich neben ihn hingesetzt hatte.
Ich wusste nicht wie, aber ich wollte/musste ihn ansprechen.

Hey...
Er sah mich an als sei ich nicht normal. Ich musste Abstraktion machen.
Ich hab gesehen auf deine Umhängetasche steht „Make me bad“ das ist doch von „Korn“ nicht wahr?!
Er lächelte aus dem Mundwinkel und stimmte mir zu. Und so fingen wir an zu reden. Ab diesen Moment, wurde ich seins und er sollte meins werden.
Was hätte ich nicht für ihn getan um ihn zu bekommen.

Bis zum 1 Oktober 2004...

# Posted on Tuesday, 25 August 2009 at 9:29 AM

Hopelessly Devoted To You

Guess mine is not the first heart broken,
my eyes are not the first to cry I'm not the first to know,
there's just no gettin' over you
Hello, I'm just a fool who's willing to sit around
and wait for you
But baby can't you see, there's nothin' else
for me to do I'm hopelessly devoted to you
But now there's nowhere to hide,
since you pushed my love aside I'm not in my head,
hopelessly devoted to you
Hopelessly devoted to you,
hopelessly devoted to you
My head is saying "fool, forget him",
my heart is saying "don't let go"
Hold on to the end, that's what I intend to do
I'm hopelessly devoted to you
But now there's nowhere to hide,
since you pushed my love aside I'm not in my head,
hopelessly devoted to you
Hopelessly devoted to you,
hopelessly devoted to you
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# Posted on Tuesday, 01 September 2009 at 10:17 AM

Der Tag an dem ich glücklich wurde...

Der Tag an dem ich glücklich wurde...
Lang lang ist es her...

... ich weiß noch, als ob es gestern gewesen ist...

Wir waren immer zusammen, Melli, er und ich. Am 1 Oktober 2004 hatten wir einen Klassenausflug am See. Auf den weg dorthin waren wir das Schlusslicht und kamen nicht aus den "Arsch". Wir redeten miteinander und alles was er mir erzählte absorbierte ich als wäre ich ein Schwamm der in der Wüste während einer Trockenzeit sich aufhalten würde. Ich hing an seinen Lippen ohne den Blick auch nur im entferntesten von ihn abzuwenden.
Als unser Ausflug endete blieben wir mit Melli noch am See und schließlich lies uns Melli alleine und wir redeten über uns und über unsere Gefühle die wir zueinander hegten.
Ich weiß noch wie er mich ansah, als wäre ich etwas was er lange sich erwünscht hätte. Und er ist der den ich mir schon lange wünsche.
Wir gingen in Richtung der Bushaltestellen da es schon spät war und ich meinen Bus nicht verpassen wollte. Aber da wir uns nicht verabschieden wollten verpasste ich mein Bus. Er wollte mich nicht alleine lassen, so blieb er wie ein perfekten Gentleman bei mir und er bestand darauf den nächsten Bus zu nehmen.
Schließlich einten wir uns darauf, dass er den Bus nehmen würde der 10min vor meinem fährt anstatt den der 30min nach meinem fährt. Als sein Bus kam begleitete ich ihn bis zur Türe.
Bevor er einstieg beugte er sich zu mir vor und nahm mich zärtlich bei der Taille und presste mir seine vollen Lippen auf meine...

Ein unvergesslicher Moment, an den ich mich nur allzu gerne erinnere.


Zufälle die man sich gerne für Wahrheiten interpretiert:

Soeben habe ich niesen müssen und aus irgend einem mir unbekannten Grund habe ich reflexartig auf die Uhr geschaut. Was mich daran erinnerte als ich 14 Jahre alt war hatte ich einen so genannten Nieskalender, und der besagt das wenn man zwischen 14°° - 14:30 Uhr niest solle es bedeuten der er mich lieben würde, was ich mir sehr erhoffe.

Schluckauf- & Nieskalender
Uhrzeit Was geschieht/wird passieren ?
00.00 - 00.30 Er betrügt dich.
00.30 - 01.00 Telefonische Nachricht.
01.00 - 01.30 Stürmische Nachricht.
01.30 - 02.00 Ein verrückter Tag.
02.00 - 02.30 Wiedersehen bringt Glück.
02.30 - 03.00 Fahrt ins Blaue.
03.00 - 03.30 Unvergessliches Wiedersehen.
03.30 - 04.00 Deine beste Freundin will dich verraten.
04.00 - 04.30 Du wirst bald einen Freund haben.
04.30 - 05.00 Krankheit.
05.00 - 05.30 Eine lange Reise.
05.30 - 06.00 Ärger im Haus.
06.00 - 06.30 Sei nicht waghalsig.
06.30 - 07.00 Du wirst viel Geld ausgeben.
07.00 - 07.30 Unverhoffte Freude
07.30 - 08.00 Ein Kuss
08.00 - 08.30 Ankündigung
08.30 - 09.00 Du erfährst eine tolle Nachricht.
09.00 - 09.30 Du triffst ihn bald.
09.30 - 10.00 Er liebt dich.
10.00 - 10.30 Ein blonder Junge denkt an dich.
10.30 - 11.00 Er ist noch frei.
11.00 - 11.30 Er kommt vorbei.
11.30 - 12.00 Glückliches Wochenende.
12.00 - 12.30 Ein schwarzhaariger Junge denkt an dich
12.30 - 13.00 Streit
13.00 - 13.30 Ein süßer Traum geht in Erfüllung.
13.30 - 14.00 Einladung
14.00 - 14.30 Er liebt dich.
14.30 - 15.00 Er denkt an dich.
15.00 - 15.30 Du wirst dich heute noch freuen.
15.30 - 16.00 Du bekommst Geld.
16.00 - 16.30 Bleib den blonden Jungen treu.
16.30 - 17.00 Er träumt von dir.
17.00 - 17.30 Er will dich küssen.
17.30 - 18.00 Seine Gedanken sind bei dir.
18.00 - 18.30 Ihr liebt euch sehr.
18.30 - 19.00 Lass die anderen in Ruhe.
19.00 - 19.30 Du brauchst nicht eifersüchtig sein.
19.30 - 20.00 Schick nicht zu viele Briefe.
20.00 - 20.30 Denk nicht immer an ihn.
20.30 - 22.00 Versuchs doch mal.
22.00 - 22.30 Ein blonder Junge liebt dich.
22.30 - 23.00 Ihr werdet euch bald wiedersehen.
23.30 - 00.00 Eure Verabredung kommt näher.

# Posted on Thursday, 01 October 2009 at 8:30 AM

Edited on Thursday, 01 October 2009 at 9:02 AM

31 Oktober 2009

31 Oktober 2009
Unglaublich, letztes Jahr war es unser geplantes Hochzeitstag.
Wir wollten heiraten und unser Leben gemeinsam verbringen.
Ich habe dir eine Nachricht geschickt und habe den ganzen Tag auf eine Antwort gewartet. Und am nächsten Tag ebenfalls gewartet und gehofft. Als ich gestern nochmals auf mein Handy schaute, akzeptierte ich die traurige Wahrheit, du würdest mir nie auf diese SMS antworten.
Ich möchte mich mit dir unterhalten können, ohne das es diese Grenzen gibt, ohne Ängste, ohne Zurückhaltungen...
Den Ganzen Tag habe ich damit verbracht an dich zu denken, und mir vorzustellen was du machst und wie es war als wir zusammen waren.

Diese Zeit fehlt mir, es fehlt mir zu wissen das du an mich denkst...
Doch was mir am meisten fehlt, das bist du...
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# Posted on Tuesday, 03 November 2009 at 8:24 AM